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DVD-Player
 DENON DVD-A 11
schwarz 


Eine bemerkenswerte Welt der sicht- und hörbaren Schönheit von DENON´s
aktueller Digital-Technologie



DVD-A11
High End DVD-Audio-/DVD-Video-/SACD-/CD-Player
 
Universal-Player mit überragender Bild- und Tonqualität
Aufwändige Chassiskonstruktion zur Unterdrückung von Resonanzen
2 x 12-Bit, 216 MHz Video-D/A-Wandler mit Video Noise Shaping
DCDi Faroudja FLI-2310 für beste Progressive Scan- Wiedergabe im PAL- und NTSC-Modus
DVI-D (HDCP) mit Scaler-Funktion
Umfangreicher Video-Equalizer mit Chroma Delay, Rausch- und Artefaktfilter
Dual Analog Devices "SHARC Hammerhead" DSPs
Hochwertige Burr Brown DSD1790 24-Bit, 192-kHz Audio-D/A-Wandler für alle Kanäle
Bassmanagement für DVD-Audio und SACD
Laufzeitkorrektur für DVD-Audio und SACD
AL24 Processing Plus für alle 6 Kanäle
DENON Link - und IEEE1394(Audio)-Schnittstelle
Abspielformate   
  DVD Video / Audio-CD /
  DVD-Audio
  SACD Stereo / Mutichannel /
  CD-R / RW (*1) /
  DVD-R / RW (*1) /
  DVD+R / RW (*1) /
  VCD / S-VCD (*1) /
  MP3-Wiedergabe (*1)
Multi-Session CD-R/RW (*1)
variable Bitrate


  WMA Windows Media Audio (*1)
  JPEG / Kodak Picture CD / Fujicolor CD (*1) / /
Konstruktion   
  Aluminium-Frontplatte
  aufwändige Chassis-Konstruktion (sehr aufwändig)
  mechanischer Aufbau 6 Sektionen
  Gehäuseoberteil 2 Layer
  Gehäuseunterteil 3 Layer
  verkupfertes Chassis
  DVD-Laufwerk Hybrid-Konstruktion
  Pufferspeicher für schnellen Layerwechsel 8 MB
  Antriebssystem mit doppelter Geschwindigkeit
Videoteil   
  DVI-D (HDCP) Ausgang 480p / 576p
  Scaler (wirkt auf DVI) 720p / 1080i (50 bzw. 60 Hz)
  Progressive Scan PAL / NTSC
  Progressive Scan Engine Faroudja DCDi FLI-2310
  Video D/A-Wandler 216 MHz / 12-Bit (2 x ADV7310 )
  Video-Oversampling interlaced / progressive 16 fach / 8 fach
  Noise Shaped Video (NSV)
  Super Sub Alias Filter
  Video-Equalizer 6 Parameter / 5 Speicher
  Gamma-Equalizer 10 Band
  var. Schwarz-Pegel / Weiß-Pegel / Chroma-Pegel / Chroma-Delay / / /
  Noise Reduction: 3D / Block / Mosquito / CSS / / /
  optimale Einstellung des Schwarzpegels
  NTSC-Wiedergabe
  NTSC/PAL Normwandler
  RGB-Ausgabe über SCART
  gleichzeitige RGB-Ausgabe über SACRT und Progressive Scan über Farb-Komponenten-Ausgang
Audioteil   
  Audio D/A-Wandler L/R
Audio D/A-Wandler C/Sub
Audio D/A-Wandler SL/SR
6-Kanal Audio D/A-Wandler
192 kHz / 24-Bit (Burr Brown PCM1790)
192 kHz / 24-Bit (Burr Brown DSD1790)
192 kHz / 24-Bit (Burr Brown DSD1790)
  AL24 Processing Plus (für alle Kanäle, via 2 SHARC Hammerhead DSPs)
  Selektierte Bauteile in der Audioausgangsstufe
  MLP-Decoder
  Dolby Digital / DTS Decoder /
  Bassmanagement / Laufzeit-korrektur für Dolby Digital u. DTS /
  Bassmanagement / Laufzeit-korrektur für DVD-Audio /
  Bassmanagement / Laufzeit-korrektur für SACD /
  Bassmanagement Frequenz
Flankensteilheit
40 / 60 / 80 / 100 / 120 Hz
-24 dB/Okt. / -12 dB/Okt.
  HDCD-Decoder
  Virtual Surround (SRS TruSurround)
Ausstattung   
  Pure Direct Mode (Video, Digital, FL-Display)
  Zoom-Funktion x1.5, x2, x4
  4:3 Skalierung (4:3 Material auf 16:9 Projektor)
  Dynamik-Kompression
  Resume-Funktion
  automatische Abschaltung (schaltbar)
  DOT-Matrix-Display
  Anzeige von SACD-Text (Display und Bildschirm)
  SACD-Umschaltung (Stereo, Multi, CD an Gerätefront)
  DVD Kindersicherung
  Blickwinkelanwahl
  Dimmer für Geräte-Display 4 Stufen inkl. aus
  Fernbedienung RC-962 Fernbedienung mit selbstleuchtenden GLO-KEYS
Wiedergabefunktionen   
  manuelle Suche / Titelsuche /
  direkte Titelauswahl / Chapterauswahl /
  Wiederholfunktionen Track/Chapter, Disc, A-B
  Zufallswiedergabe
  Zeitlupe vorwärts / rückwärts 1/2-1/8 / 1/2-1/8
4 Stufen / 4 Stufen
  Zeitraffer vorwärts / rückwärts 2x-64x / 2x-64x
7 Stufen / 7 Stufen
  programmierte Wiedergabe 20 Titel/Kapitel
Anschlüsse   
  Farb-Komponenten-Ausgang 2 (Cinch, BNC)
  S-Video-Ausgang (Hoside) 2
  Composite-Video-Ausgang 2
  SCART 2 (RGB, S-Video, Composite)
  Digital-Ausgang optisch / koaxial 1 / 1
  Digital-Ausgang 96 kHz
  DENON Link
  IEEE1394-Ausgang (Digital Audio)
  Analog Audio-Ausgang (Stereo)
  6-Kanal Audio-Ausgang
  serielle Schnittstelle (RS-232C)
  Anschluss externe IR-Sender / IR-Empfänger /
  vergoldete Anschlussterminals
  Kaltgerätebuchse für Stromzuführung
Allgemeines   
  Abmessungen (B x H x T mm) 434x139x434
  Gewicht 12,8 kg
  Stand-by-Leistung k.A.
  Aluminium-Frontplatte
  Verkaufsstart 11.2003
  lieferbare Ausführungen Gold, Schwarz
  uvP in Deutschland 2.499,- EUR

 


"Ein Schwergewicht als Überflieger?" - DVD-A11 erntet viel Lob auf WWW.CINE4HOME.DE

"Verarbeitung
Auch der DVD-A11 präsentiert sich im "altgewohnt" schlichten Denon Design. Nur die großen Abmessungen (434x139x434 mm) und das enorme Gewicht von 12,8 kg lassen auf die "inneren Werte" schließen. Die Verarbeitung wirkt dank des Vollmetallgehäuses mit stabiler Aluminiumfront, wahlweise in Schwarz oder Gold lieferbar, sehr hochwertig....

Laufwerk, Layerwechsel, Fehlerkorrektur
Das Laufwerk ist komplett verkapselt und zeigt ein sehr ruhiges Laufverhalten. Im Betrieb arbeitet es sehr zuverlässig und liest auch beanspruchte DVDs ohne Aussetzer ab. Nur bei größeren Kratzen gerät es ins Stocken. Die Fehlerkorrektur arbeitet insgesamt ordentlich, ....
Unter Markengeräten immer noch konkurrenzlos hingegen ist der Layerwechsel. Der Laser fokussierte bei unseren Tests stets flüssig, ohne irgendeine Verzögerung, von der einen optischen Schicht auf die andere. Hier sollte sich so manch anderer Hersteller ein Beispiel nehmen.

De-Interlacing / Progressive Darstellung
Beim De-Interlacing hat sich einiges getan. Denon hat im neuen Gerät den Silicon Image Chip durch einen Faroudja FLI2310 ersetzt. Diese De-Interlacing Elektronik hat sich bereits in anderen guten Progressive Playern bewährt. Auch bei Videomaterial verspricht sie dank "DCDi" eine bessere Detailauflösung vor allem an schrägen Kanten.
Im User-Menu werden fünf(!) verschiedene Progressive Modi zur Auswahl bereitgestellt.

- Auto1: Der Auto1 Modus ist ein auf Kinomaterial (24 Bilder/Sek.) optimierter Filmmodus. Er ist sowohl für amerikanische NTSC DVDs (mit 3:2 Pulldown) als auch deutsche PAL DVDs geeignet.

- Auto2: Dieser Modus ist laut Anleitung auf Bildmaterial mit 30 Bilder/Sek. eingestellt. Die Anleitung bezieht sich hier auf amerikanische Bildstandards. "Interpretiert" bedeutet dies, dass dieser Modus auf den sogenannten 2:2 Pulldown optimiert ist, bei dem aus zwei aufeinanderfolgenden Halbbildern jeweils ein progressives Vollbild gewonnen wird. Auch deutsche Film - PAL-DVDs arbeiten mit 2:2 Pulldown, allerdings mit 25 Bildern/Sek. Daher kann dieser Modus gerade für hiesige Film-DVDs als der Optimale angesehen werden.

- Video1: Video1 ist einer von drei auf Videomaterial optimierte De-Interlacing Algorithmen. Er ist der sogenannte "Universal"-Modus, der auf "normales" Videomaterial abgestimmt ist.

- Video2: Hier ist die Progressive Darstellung auf Videomaterial mit wenig Bewegungen im Bild ausgelegt. Technisch heißt das, dass das De-Interlacing den Schwerpunkt auf "Weaving", das Zusammensetzen von zwei aufeinanderfolgenden Halbbildern, legt. Dadurch wird eine höhere Detailauflösung in unbewegten Bildpartien gewährleistet.

- Video3: Dieser Modus ist wiederum auf Videomaterial mit schnellen Bewegungen optimiert. Hier wird der Schwerpunkt auf Interpolation gelegt, d.h. die fehlenden Bildzeilen werden vom DVD-Player berechnet. Bei sehr schnellen Bewegungen gewährleistet diese Modus eine artefaktfreie Darstellung ohne Kammeffekte.

Dem Anwender wird hier insgesamt viel "Einfluss" auf das De-Interlacing eingeräumt. Die verschiedenen Funktionen mögen auf den ersten Blick verwirren doch im Test zeigt sich, dass die Anwendung relativ einfach ist. Die Faroudja Elektronik und die oben aufgeführten Funktionen sind für Analog-Video (YUV) und DVI gleichermaßen aktiv. Daher sind die Ergebnisse gleich:

Analog / Digital
Filmmaterial
Die Darstellung von Filmmaterial wird durch den internen De-Interlacer vorbildlich ausgeführt. Die Bild-Analyse erfolgt weitgehend unabhängig von den berühmten "DVD-Flags", so dass auch bei schlecht gemasterten DVDs eine akkurate Rekonstruktion der Kinobilder gewährleistet ist. Dem DVD-A11 gelingt es praktisch bei jeder Film-DVD, den richtigen De-Interlace "Rhythmus" zu finden. Nur in vereinzelten Szenen (z.B. in "Gladiator" oder "Training Day") fällt die Progressive Darstellung für wenige Sekunden in den Videomodus, bei dem eine Schärfereduktion zu beobachten ist: Ein Problem, mit dem derzeit noch alle Selbst-Analyse De-Interlacer zu kämpfen haben.

Die Modus-Wahl ist bei der Filmwiedergabe zu vernachlässigen. Bei unseren Tests ergaben sowohl "Auto1" als auch "Auto2" nahezu identische Ergebnisse. Dies ist ein deutlicher Vorteil gegenüber den anderen Denon-Modellen: Bei einem DVD-2900 / 2200 muss der Anwender noch den für die jeweilige Film-DVD optimalen Modus selber finden (Modus1 oder Modus2). Bei dem DVD-A11 reicht z.B. die "Auto1" Funktion aus, um für nahezu alle DVDs eine sehr gute Progressive Darstellung zu gewährleisten. Ein Komfort-Gewinn, der im Alltagsbetrieb nicht zu unterschätzen ist.

Videomaterial
Auch Videomaterial wird qualitativ nicht vernachlässigt. Es ist häufig bei Musik DVDs, Dokumentationen oder auch Making Offs zu finden.
Der Faroudja De-Interlacer bietet ein intelligentes "Motion-Adaptive" De-Interlacing, das Bildbewegungen selbständig analysiert und die beste De-Interlacing Variante wählt. Zusätzlich erkennt die "DCDi" Schaltung einfache geometrische Elemente wie schräge Kanten und ergänzt die Bilddetails entsprechend.
Dieser Aufwand gewährleistet bei der progressiven Darstellung von Videomaterial eine sehr gute Bildschärfe und Detaildarstellung. Ungewollte Kammeffekte oder unnötige Unschärfen in statischen Bildteilen sind kaum zu beobachten.
Die verschiedenen "Video" Modi sind hierbei lediglich für ein "Feintuning" notwendig. Sogar die "Auto1" bzw. "Auto2" Modi führen schon zu beschriebenen sehr guten Ergebnissen auch in Videomaterial. Nur bei wirklich schnellen Bewegungen sind vereinzelt Ausfransungen zu erkennen, die erst durch die Wahl des "Video3" Modus komplett behoben werden können.

Insgesamt arbeitet die De-Interlacing Elektronik des DVD-A11 zuverlässig mit sehr guten Ergebnissen. Sowohl bei Film- als auch bei Videomaterial ist fast durchweg eine maximale Bildqualität mit exzellenter Detaildarstellung und ohne störendes Zeilenflimmern gewährleistet. Nur das stellenweise Herausfallen aus dem Film-Modus bietet noch Raum für zukünftige Verbesserungen.

Besonders lobenswert in der Bedienung ist die Tatsache dass der "Auto1" bzw. "Auto2" Modus als Universaleinstellung benutzt werden kann, der nahezu bei jeder Art von Bildmaterial, egal ob Film oder Video, eine sehr gute Progressive-Darstellung bewirkt. Der Anwender muss sich also keine "Gedanken" mehr über die Wahl des richtigen Modus machen, wie es bei vielen anderen DVD-Playern noch der Fall ist. Lediglich Video-Puristen mit besonders hohen Ansprüchen werden durch die zusätzlich gebotenen Video-Funktionen das De-Interlacing "perfektionieren".

Chroma-Upsampling / Farbauflösung
Da die Farbinformationen einer DVD nur ein Viertel der Bildauflösung beträgt, muss der Video-Decoder die fehlenden "Daten" eigenständig interpolieren. Je besser er dies macht, desto besser ist auch die Detailwiedergabe von farbigen Bildelementen.
Ein bekanntes "kleines" Problem von bisherigen Denon DVD Playern waren Ungenauigkeiten in der vertikalen Farbinterpolation von PAL-DVDs. Auch unter dem Namen "Chroma Upsampling Error" bekannt, führten sie zu leichten Kontur-Ausfransungen an kleinen Bilddetails.
Eine gute Nachricht ist, dass dieses Problem mit dem DVD-A11 endgültig behoben zu sein scheint. Sowohl in NTSC als auch in PAL erscheinen kleine farbige Konturen frei von störenden "Artefakten". Gerade Besitzer von Großbildprojektoren werden diesen Fortschritt zu schätzen wissen.
Auch die übrigen Aspekte der Farbinterpolation liefern gute Ergebnisse:

Interpolation / Skalierung auf HDTV -Digital-
Was für analoge Signale verboten ist, ist dank des digitalen HDCP Kopierschutzverfahrens über DVI erlaubt: Die digitale Bildkonvertierung auf HDTV Auflösungen (1280 x 720p bzw. 1920 x 1080i). Dies kann bereits der xxxxxxx DVD-HDxxx, allerdings nur in 60Hz für NTSC Material.

Denon hat den Gedanken weitergeführt und in den DVD-A11 auch eine HDTV Wandlung in 50Hz integriert, damit ist diese durchaus sinnvolle Option auch für europäische DVDs nutzbar. Ausgewählt wird die gewünschte Auflösung direkt am Gerät per Drehregler: Hier stehen 480p(576p), 720p und 1080i zur Auswahl.
Zwar steht in der Anleitung geschrieben, dass 720p bzw. 1080i nur bei NTSC-DVDs ausgegeben wird, doch haben unserer Tests ergeben, dass auch PAL-DVDs keinerlei Probleme erzeugen, die Ausgabe erfolgt als entsprechendes "HDTV50" Signal.

Die DVD als Medium bietet an sich nicht genug Auflösungsreserven, um HDTV in aller Konsequenz auszunutzen, doch kann die Bildqualität durch die Umrechnung auf höhere Auflösung durchaus gesteigert werden. Nähere Informationen finden Sie in unserem Know How Special: Auflösungs- und Skalierungsanforderungen an Projektoren und Plasma TVs.

Voraussetzung für ein gutes Bild ist natürlich eine qualitativ hochwertige Interpolation. Die A11-interne Elektronik arbeitet auch hier überdurchschnittlich gut. In Verbindung mit einem HDTV Projektor oder PlasmaTV mit einer nativen Auflösung von 1280x720 Pixeln kann die Bildqualität, je nach Gerät, noch einmal deutlich gesteigert werden. Der Grund: Viele Projektoren / Plasmas haben eine nicht so hochwertige Skalierungselektronik wie der Denon A-11. Sogar bei einem High-End Projektor wie dem Sharp 10000 fiel uns beim Test auf, dass kleine horizontale Details noch feiner und ruhiger wirkten, wenn die 720p Ausgabe aktiviert war.

Mangels Signalunterstützung sind derzeit aber leider noch nicht viele Projektoren in der Lage, die HDTV50 Signale des DVD-A11 über DVI zu nutzen. Viele Projektoren haben Defizite in der Signalverarbeitung und fangen an zu "ruckeln", ein Beispiel hierfür ist der Toshiba MT-500. Keine Probleme gab es bei unseren Tests mit einem Marantz VP-12 S2 oder einem NEC HT-1000. Sie zeigen DVI 720p / 50Hz bzw. 1080i / 50Hz absolut flüssig ohne Tearing oder Ruckeln.

Fazit Bild
Der Denon DVD-A11 überzeugt in allen unseren Bild-Testkriterien. Die hervorragende Signalverarbeitung zusammen mit den umfangreichen Einstellmöglichkeiten im Video-Menu erlauben eine "maßgeschneiderte" Bildausgabe auf nahezu jedem Gerät.
Die Qualität brilliert mit hervorragendem Kontrast, einer natürlichen, zugleich kräftigen Farbwiedergabe und einer ausgesprochen guten Bildschärfe auch in feinen Details. Die Hauptvoraussetzungen für ein erstklassiges Bildvergnügen sind damit erfüllt. Die Progressive Darstellung profitiert im Vergleich zu den anderen Denon-Modellen noch einmal leicht von der verwendeten Faroudja Technologie. Ohne große Parameter-Optimierungen wird stets ein gutes De-Interlacing sowohl von Film- als auch Videomaterial geboten. Absolute Perfektion ist aber auch hier noch nicht gewährleistet.
Die insgesamt sehr gute Bilddarstellung im analogen Bereich wird über die digitale Signalübertragung per DVI noch einmal gesteigert. Hier wird noch mehr Detailschärfe, besonders in farbigen Details, geboten. Der auch über DVI funktionierende Video-Equalizer macht den DVD-A11 als Stand-Alone Player bisher einzigartig.

Er stellt klar das DVI Referenz-Gerät für die digitale Zuspielung von Projektoren dar.

Ton
Ein Haupt-Verkaufsargument von DVD-Playern in der Preisklasse eines DVD-A11 ist die hochwertige Audiowiedergabe, besonders von den High-End Standards SACD und DVD-Audio. Hier verspricht Denon durch die Auswahl hochwertiger Elektronik-Bauteile und den strikt diskreten Aufbau mit getrennten Audio und Videokomponenten höchstmögliche Qualität. Wir haben dieses "Versprechen" überprüft:
Um eventuelle Interferenzen zu vermeiden, kann bei der Audiowiedergabe die gesamte Videoelektronik per "Pure Direct" Modus abgeschaltet werden.
Wie bei der Bildeinstellung bietet auch das Audio-Menu zahlreiche Einstelloptionen, von Frequenzgängen, über Lautsprecher-Justage bis hin zur Übernahmefrequenz des Subwoofers. Damit ist auch im akustischen Bereich eine optimale Anpassung an das heimische Equipment gewährleistet.
Wer die digitalen Tondaten lieber extern im entsprechenden Verstärker "verarbeiten" lässt, der kann als Schnittstelle neben den Standard-Ausgängen koaxial Cinch und optisch Tos-Link, auch auf eine IEEE-1394 (i-Link) oder auf die Denon-spezielle D-Link Schnittstelle zurückgreifen. Erstere ist für DVD-Audio und SACD geeignet, letztere im Auslieferungszustand des Players nur für DVD-Audio. Es besteht jedoch Hoffnung, dass auch SACD in Zukunft per Software Update unterstützt wird. Hierfür müssen allerdings die SACD Rechteinhaber noch "grünes" Licht geben. Technisch ist der DVD-A11 dazu jedenfalls ohne weiteres in der Lage.
Ob man auf eine digitale Ausgabe aber überhaupt zurückgreifen muss, sei dahingestellt, denn auch die interne D/A Wandlung bietet dem Hörer eine faszinierende Qualität:
Generell zeichnet sich der Player durch eine lockere, offene, und jederzeit gut durchgezeichnete Spielweise aus, erfreulicherweise bei durchweg allen Wiedergabeformaten. Vom ersten Ton an kann der DVD-A11 seinen Preis auch in Klang umsetzen. "Jeder Euro ist hörbar".

CD-Audio
Bereits mit gutem CD Material weiß der Denon Spieler zu überzeugen und "überholt" günstige Geräte auf allen Ebenen, so dass sich manch anderer Multiformat Player fragen muss, warum er selbst mit Hochbitformaten nicht die Klasse eines DVD-A11 im "herkömmlichen" CD Modus erreicht (abgesehen von der Möglichkeit der Mehrkanal Wiedergabe).
Nehmen wir gute symphonische Klassikaufnahmen zur Hand, hören wir einen großen Aufnahmeraum, einzelne Instrumentengruppen können mühelos ihrem angestammten Platz zugeordnet werden. Setzen dann einzelne Instrumente zum Solo an, sind diese klar zu orten, instinktiv hebt sich der Blick in Richtung "virtuellem Standort". Im Zusammenspiel aller Instrumente erschließt sich dann die wahre Größe eines vollbesetzten klassischen Orchesters.
Kammermusik bringt dem Zuhörer die Einzelinstrumente naturgemäß näher. Hier vermittelt der Denon DVD-A11 die Natürlichkeit einzelner Instrumente, erweckt deren Klangköper zum Leben, vermittelt Schmelz und lässt die Musik anmutig perlen. Das Spektrum wartet mit ungemein viel Klangfarbe auf.
Kleine Jazzbesetzungen wirken fast so, als würden sie "Live" im Wohnzimmer gespielt. Die Stimmen klingen wohl temperiert, Bässe haben Substanz und Tiefe, Schlagzeug Attacke und Drive, Bläser den nötigen "Schmiss".
Holly Cole intoniert ihr "Jersey Girl" sehr Intim, jede Facette kommt zu Gehör und zeigt ihre große Ausdruckskraft. Der Bass schnarrt, spielt rabenschwarz und abgrundtief. Das Schlagzeug macht was es soll, die Snare hämmert und die Bassdrum drückt. Alle Instrumente reihen sich schön hinter der Sängerin ein und liefern somit einen famosen Eindruck des Aufnahmenraumes.
Auch bei Pop und Rock weiß der Denon A11 zu überzeugen, spielt hier knackig und frisch. Egal ob Sara K. oder Norah Jones, Creed oder Korn, alle schauen auf einen kurzen Besuch im Wohnzimmer vorbei und fühlen sich wohl, geben durch den DVD A11 einfach Ihr Bestes...
Der Denon DVD-A11 schließt letztendlich die bislang vorhandene Lücke von DVD Playern zu reinen CD Playern in beeindruckender Weise.

SACD & DVD Audio
Naturgemäß ziehen hochauflösende Formate den Hörer mit nochmals gesteigerter Tonaler und Räumlicher Auflösung in den Bann. Der Denon schaltet quasi noch einmal "ein bis zwei Gänge" höher. Hier liefert er den letzten und endgültigen Beweis, dass er jeden Cent in Leistung umsetzt.
Mit entsprechendem Material von SACD und DVD-Audio malt der A11 Klangfarben noch expressionistischer, öffnet den Raum noch weiter, gibt Instrumenten sowie Interpreten mehr Raum zum Atmen, ohne deren Konturen zu verwischen.
Jedes Instrument und jede Stimme weiß der Denon A11 scharf abzugrenzen und erschafft somit ein sehr authentisches Abbild eines jeden Aufnahmeraums. Kompliment!
Dem Zuhörer vermittelt er nun zudem die wahre Seele von Instrumenten, setzt diese aus Saiten und Holzkorpus zusammen, lässt Trommelfelle schwirren und Glocken klingen, leuchtet Stimmen bis in den letzten Winkel aus.
Nehmen wir z.B. die SACD von Alison Krauss "Forget About it", so lässt der Denon nicht den kleinsten Zweifel übrig, dass es sich hier überwiegend um Stahlinstrumente handelt. Banjo und Dobro sirren und schnarren, dass es die wahre Freude ist, ergänzt durch die glasklare Stimme von Alison Krauss erwärmt sie auch die Herz des härtesten Cowboys, der nun gewillt ist, ihr diesen Ausflug in Pop- und Songwriter- Gefilden zu verzeihen.
Spätestens bei "Never got off the Ground", einem Stück, welches doch noch einen kurzen Abstecher in Country bzw. Blue Grass unternimmt, weiß auch der letzte, dass Alison Kraus in ernste Konkurrenz zu Sara K treten könnte. Sie ist nämlich "the Queen of Audiophile Country and Western".
Eine weitere herausragende, wenn nicht sogar eine der derzeit bestaufgenommensten SACD's überhaupt, stammt von Amerikas neuer, großer Vocal-Jazz Lady Tierney Sutton: "Something Cool".
"Hier spielt die Musik", im wahrsten Sinne des Wortes. Und zwar auf dem Schoß des Zuhörers. Zwar ist die Musik von Tierney und ihrer Band nicht geradezu eingehend und leicht verdaulich, aber durchaus wert, einmal gehört zu werden.
Vergleicht man das Titelstück "Someting Cool" mit der Interpretation von Holly Cole auf deren neustem Album, so erleichtert der Denon A11 einem ungemein die Arbeit, die Unterschiede der beiden "Ladies" herauszuhören.
Tierny überzeugt durch Kontrolle und perfekte Stimmtechnik, singt sich über mehrere Oktaven, ohne dass der Denon A11 Ihr erlauben würde, in unteren Oktaven "auszufransen" also die Kontur zu verlieren.
Holly Cole weiß dagegen wiederum mit Sex in der Stimme zu überzeugen, kann vielleicht nicht ganz die Perfektion von Tierny erreichen, dafür aber mit den Emotionen des Zuhörers spielen. Und hier hilft ihr wiederum der Denon DVD-A11 mit seinen wunderschönen Klangfarben....

Erstaunlich auch was der Denon aus alten Aufnahmen, nun neu aufgelegt im DVD-Audio Format, heraus holt: Queen, The Eagles und Graham Nash funkeln nun im neuen Glanz, und das sogar mehrkanalig.

Generell gilt das Gesagte auch für die Mehrkanalwiedergabe.
Hier halten wir dem DVD-A11 zudem zu Gute, dass er bei DVD-Audio und SACD ein vollkommen funktionierendes Bassmanagement und "ein virtuelles Boxenrücken" (Delayzeit) ermöglicht. Bei SACD ist dies nicht selbstverständlich!

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass der Denon auch bei deaktiviertem Center weiterhin die Mehrkanalwiedergabe ermöglicht und nicht ins 2-Kanalformat wechselt!

Nachdem noch diverse DVD-Audio Stücke vom Denon A11 mit viel Druck und Struktur im Bass, toller Auflösung und plastischen Höhen intoniert wurden, waren wir uns einig, der Denon A11 ist der neue Stern am Kombi Player Himmel von Cine4Home.de .

Fazit
Kaum ein anderer DVD-Player wurde dieses Jahr mit so viel Spannung erwartet, wie der Denon DVD-A11. Viele neue Features wie digitale Bildausgabe, neue De-Interlacing Elektronik und hochwertige Verarbeitung haben die Erwartungs-Messlatte hochgeschraubt.
Kaum ein anderer DVD-Player hat uns auch bisher beim Test so viel Spaß gemacht, wie der Denon DVD-A11. Vom ersten Auspacken an bis hin zu Tests von kleinsten "Details" merkt man dem Gerät an, dass die Entwickler nur wenig Kompromisse in Sachen Qualität und Features eingehen wollten.

Schon der DVD-2900 zeigte, dass ein Allround-Player bei der Wiedergabequalität der einzelnen Standards nicht unbedingt zurückstecken muss. Doch der DVD-A11 ist sogar noch "universeller": Hier sind die allerneusten Standards, allen voran DVI, integriert. Das Gerät bietet insgesamt derart viele Features, dass sogar ein so umfangreicher Test wie der unsere nicht alle Aspekte berücksichtigen konnte. Und wieder gilt: "Masse UND Klasse": In allen unterstützten Standards kann sich das neue Denon Top-Modell an die Spitze der Wiedergabequalität setzen.

Die Bildqualität ist auf analoger Seite hervorragend (siehe Bildtest), die Tonwiedergabe muss sich auch vor spezialisierten Audio-Playern nicht verstecken und die digitale DVI Ausgabe ist mit ihren Einstell- und Anpassungsmöglichkeiten derzeit konkurrenzlos. Der DVD-A11 ist ein Multitalent von außergewöhnlicher Qualität. Nur bei kleinen Details konnten wir in unserem Test hier und da "das Haar in der Suppe" finden.

Dies alles hat allerdings seinen Preis. Für den UVP von € 2500.- kann man sich auch einen Luxusurlaub für zwei Personen oder so manchen Gebrauchtwagen leisten, doch bei dem Kauf eines DVD-A11 ist das Geld in unseren Augen ebenfalls sehr gut angelegt. Er ist jeden Euro wert und garantiert unzählige Stunden an "Audio-Visuellem" Vergnügen in den heimischen vier Wänden.

Ausstattung, Features & Co.
Bedienung
Bild
Ton
Sonst. Formate
Preis / Leistung
1,7 (Gut +)
2,4 (Gut)
1,2 (Sehr Gut)
1,3 (Sehr Gut)
1,7 (Gut +)
1,2 (Sehr Gut -)

 

UVP = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers oder Importeurs
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